Pflegekonzept

Behandlungspflege
Die Sozialstation Brigitte Munz wurde 1996 gegründet. Unser Ziel ist die Versorgung und Betreuung kranker und alter Menschen in Ihrer häuslichen Umgebung. Die Selbstständigkeit des Einzelnen so weit als möglich zu erhalten, bzw. zu fördern. Ein weiteres Ziel von uns, ist es den Patienten in seiner gewohnten und vertrauten Umgebung zu belassen.


Behandlungspflege

Mit dem Begriff Behandlungspflege wird die medizinische Pflege gemeint. Sie oder ein Angehöriger leidet z.B. an Diabetis und der Blutzucker muss regelmäßig ermittelt werden. Dabei muss eventuell Insulin verabreicht werden, so tritt die Behandlungspflege in Kraft.
Oder Sie müssen ein oder mehrere Medikamente, eventuell mehrmals über den Tag verteilt einnehmen und Sie oder ein Angehöriger benötigt Hilfe, die Medikamente vorzubereiten oder diese müssen verlässlich verabreicht werden, dann handelt es sich bei unserer Hilfe, um die Behandlungspflege.
Ebenso zählt unter die Behandlungspflege das Wechseln von Wundverbänden und das eventuelle anlegen von Kompressionsstrümpfen. Außerdem versorgen wir PEG-Sonden und Portsysteme.

Behandlungspflege wird vom Arzt verordnet und wird von uns durchgeführt. Die Abrechnung erfolgt also über die Krankenkassen. Bei der Behandlungspflege werden in der Regel keine Zuzahlungen verlangt. Es können jedoch Rezeptgebühren fällig werden. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber. Gerne können wir Sie vorab über die Herangehensweise beraten.


Grundpflege

Grundpflege
Die Grundpflege ist die Pflege, die umgangssprachlich meist, unter Altenpflege verstanden wird. Sie umfasst alle Bereiche der Körperpflege und Haushaltsführung.

Um eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse zu erzielen, müssen Sie oder Ihr Angehöriger, sich in eine entsprechende Pflegestufe einstufen lassen. Sprechen Sie mit uns, sollten Sie mit dem Prozedere nicht vertraut sein und nicht wissen, wo Sie was beantragen müssen. Wir helfen Ihnen sehr gerne.


Verhinderungspflege

Verhinderungspflege meint, dass jemand bereits in eine Pflegestufe eingeteilt ist und von einem Angehörigen gepflegt wird. Irgendwann ist vielleicht der versorgende Angehörige verhindert. Eine eventuelle Grippe, eine familiäres Ereignis, oder, oder, machen es unmöglich den Angehörigen kurzfristig weiter zu versorgen, dann benötigen Sie für den Zeitraum der Verhinderung, die Verhinderungspflege. Hierbei handelt es sich um einen Kostenerstattungsanspruch „kraft Gesetz“ Die Kosten müssen von den Pflegekassen bezahlt werden. Allerdings muss der Patient bereits seit sechs Monaten von der Pflegstufe erfasst sein.


Betreutes Wohnen zu Hause

Betreutes Wohnen
Ihre Wohnung birgt alle schönen Erinnerungen. Hier fand Ihr Leben statt, viele kleine Details erinnern daran. Hier ist Ihr zuhause, in dem Sie sich gut fühlen und Sie möchten, dass dies auch weiterhin so bleibt.

Dann ist „betreutes Wohnen zu Hause“ die richtige Wahl für Sie. Darüber hinaus auch noch die kostengünstigere Alternative zum Pflege- bzw. Altenheim. Sie leben weiter in Ihrem gewohnten und liebgewordenen Zuhause und wir unterstützen Sie bei den Dingen, die nicht mehr einfach von der Hand gehen.


Hausnotruf

Stellen Sie sich vor, Sie oder ein Angehöriger kommt in eine Notsituation. Die Gedanken kreisen längst nicht mehr um Telefonnummern und verflixt, wo überhaupt ist das Telefonbuch abgeblieben, und wo die Brille. Der Hausnotruf meint nun ein spezielles Zusatzgerät, welches durch betätigen einer einzigen, gut gekennzeichneten Taste, die benötigte Hilfe alarmiert und die entsprechenden Rettungskräfte schnellstmöglich mobilisiert. Für alle unserer Patienten, die eingestuft sind, können wir diesen Service kostenlos zur Verfügung stellen. Es muss lediglich eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 10,50 Euro entrichtet werden. Sollte jedoch ihr Telefonanschluss nicht dafür geeignet sein, entstehen weitere einmalige Kosten für die Nachrüstung.


Gepflegt und sicher Zuhause

Die kostengünstige Alternative, für alle die in ihren eigenen vier Wänden betreut und leben möchten.


Pflegehilfsmittel

Die Pflegekasse übernehmen für Hilfsmittel, die nur einmal benutzt werden (z.B. Handschuhe), die Kosten bis zu einem monatlichen Höchstbetrag von 31 Euro.

Technische Hilfsmittel

Badelifter, Pflegebetten, etc. werden ebenfalls von den Kassen auf Antrag zur Verfügung gestellt und von Sanitätshäusern geliefert. Gerne stehen wir Ihnen bei den Anträgen zur Seite und beraten Sie gerne über auf dem Markt befindliche Hilfsmittel.


Pflegebezirk

Bopfingen, Ellwangen und Umgebung im Umkreis von ca. 15 km.
Sozialstation Brigitte Munz · Blessingstraße 5 · 73441 Bopfingen-Kerkingen
Tel: 07362 / 956156 · Fax: 07362 / 919612 · Amtsgericht Ellwangen - Ik-Nr. 460 813 252

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